Nächste Haltestelle: Totensonntag

Guten Morgen meine Lieben!

 

Lange habt ihr nichts mehr von mir gehört- nun bin ich zurück!
Der Winter hält nun Einzug in unseren Breiten. Am Montag war es bereits so kalt, wie lange Zeit nicht mal mehr zu Weihnachten und ich hatte das Glück, auf meinem Weg zur Arbeit den ersten Schnee zu sehen. Die dick eingepackten Bäume am Straßenrand mit ihrer weißen Pracht waren ein ungewohntes Bild. Und natürlich brachte der erste Schnee des Jahres den Verkehr dazu, langsamer zu fließen. Aber genau das macht den Winter doch aus, findet ihr nicht? Alles geht ein bisschen langsamer. Die Natur legt sich zur Ruhe und wir Menschen kämpfen mit der Wintermüdigkeit, weil es uns tief in unseren Herzen genau so ergeht.

 

Halten wir also einen Moment inne in unserer schnell lebigen, hektischen Welt. Entschleunigung nennt man das. Der kommende Totensonntag ist genau der richtige Zeitpunkt dafür. Ein stiller Sonntag soll es sein, ein Platz zum Nachdenken.

 

Ich persönlich brauche solche „Haltestellen” im Leben. Ich nehme mir Zeit, um über das Geschehene nachzudenken. Jenes, das ich nicht beeinflussen konnte, mein Leben aber verändert hat. Es bringt mich ungeplant weiter und erfordert stets neue Antworten meinerseits. Insofern ähnelt das Leben meinen Büchern. Die letzten Tage zum Beispiel bin ich aus purem Übereifer erneut an meine Grenzen gestoßen. Die Szene, die ich geschrieben hatte, war vollkommen verfrüht angelegt.

Was ist also die Konsequenz?
Innehalten, entschleunigen, sich über das Wesentliche klar werden. Und dann kann’s weitergehen.

 

In diesem Sinne, genießt die Stille an Totensonntag,
eure Stephanie!

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