Monatsrückblick März 2020

Aus der Not eine Tugend machen- das war das Motto der vergangenen Tage.

Auch wenn es mir schwer fällt mich zu konzentrieren, habe ich es geschafft mich in den letzten Wochen immer mal wieder an meine Schreibprojekte zu setzen. 4.425 wunderbare Wörter habe ich bis heute zu Papier gebracht. Damit war der März mein bisher wortreichster Monat dieses Jahr. Neben meinen vielen weiteren Aufgaben als junge Mutter& der aktuellen Krise ein toller Erfolg!

Trotzdem möchte ich ehrlich zu euch sein: Mein Rückblick auf den Monat März wird von gemischten Gefühlen begleitet.

Am Anfang des Monats habe ich gar nicht geschrieben. Die Entwicklungen vor der eigenen Haustür waren einfach zu nervenaufreibend.
Erst zur Mitte hin konnte ich mich wieder darauf einlassen, viel& intensiv am Folgeband von #saphirgeflüster zu arbeiten. Ich konnte meine neue Hauptfigur Fahrys besser kennenlernen& habe dadurch wieder in die Geschichte gefunden.
Jetzt am Monatsende stand der 2. Band der #TraumfängerTrilogie im Mittelpunkt. Dieses Projekt passt nicht nur thematisch perfekt in die Corona- Krise, sondern bietet mir durch das vorherrschende Spannungsfeld der Hauptfiguren den perfekten Raum für das Gefühlschaos, das ich momentan mit mir herumtrage.

Denn egal wie gut ich mich mit dem Schreiben ablenken& meine Energie in sinnvolle, produktive Bahnen lenken kann:

Es gibt immer wieder Tage, da geht es mir überhaupt nicht gut. Tage, an denen ich die aktuellen Nachrichten kaum ertrage, mich klein& machtlos fühle. Da überfordert mich die momentane Ausnahmesituation& ich bin nur noch gestresst, genervt& gereizt. Ich glaube jeder von euch weiß, wovon ich spreche.

Das Schreiben hat mir aus diesen Löchern wieder heraus geholfen. Sie waren mein Anker. Und dieser Anker möchte ich auch für meine Leser& meine lieben Autorenkollegen sein, die wie ich aufgrund von berechtigten Sorgen mit sich& ihrer Leidenschaft zum Schreiben hadern: Don't stop writing!

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