Abgebrochene Projekte = Ausdruck von Versagen?!

Kommt dir das bekannt vor?


Früher war ich immer stolz darauf, dass ich grundsätzlich ein Mensch bin, der auch durchzieht, was er sich vorgenommen hat.

Bisher ist mir das beim Schreiben auch immer zu Gute gekommen.

Mittlerweile dehnt sich diese Eigenschaft von mir getrieben durch meinen Perfektionismus jedoch bis ins Unendliche aus& frisst viel unnötige Zeit. Zu viel. Wieder einmal drohte alles dadurch völlig aus dem Ruder zu laufen. Und vor allem: Ich hatte keine Lust mehr an dem, was ich tat.


Deshalb habe ich jetzt z.B. ganz radikal die Arbeit am Erzählstrang von Fahrys eingestellt und durch einen neuen, sehr viel passenderen ersetzt. Die fertigen Kapitel mit Fahrys werde ich sicherlich noch mal in einem Bonus für euch verarbeiten, im fertigen Buch der Kermyth- Trilogie kommen sie (so Stand heute) nicht mehr vor.


Seitdem macht mir das Schreiben wieder viel mehr Spaß. Seit letzten Sonntag habe ich endlich wieder jeden Tag geschrieben und, ja verdammt, es fühlt sich so gut an!

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