Schreiben Ist...

... Talent oder harte Arbeit?


Meiner Meinung nach ist beides von Nöten. Was nützt uns Talent, wenn wir nicht bereit sind, dieses arbeiten zu lassen? Niemand schüttelt einen Bestseller einfach so aus dem Ärmel, ganz egal wie viel Talent er hat. Ein gutes Buch ist wie ein guter Wein: Er braucht Zeit. Und was macht Zeit mit uns? Sie formt uns, fordert uns heraus, verändert. Was wir damit anfangen, bleibt uns selbst überlassen. Ich für meinen Teil versuche dies als Geschenk zu betrachten. Mein Talent, Geschichten zu hören& zu Papier zu bringen, ist nichts Statisches. Es lebt. Leben heißt Veränderung. Und was ist Arbeit eigentlich? Verändern wir dabei nicht etwas nach unseren Wünschen& Vorgaben? Wie definieren wir "harte Arbeit" für uns selbst? Ist "hart" nicht das falsche Wort für etwas, dass wir Autoren gerne machen? Oder meint es nur, dass es nicht einfach ist, ein Buch zu schreiben? Denn das ist es in der Tat nicht, egal ob man Talent hat oder nicht.


Sinnvoller wäre es, sich zu fragen:


Ein gutes Buch schreiben ohne Talent zu besitzen und den Willen zu haben, hart dafür zu arbeiten, geht das?

Jeder, der schreibt, würde darauf vermutlich dasselbe antworten: NEIN. 

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