AllTägliche Tintenwerke


Herzlich willkommen auf meinem Blog! Hier informiere ich euch über alle Neuigkeiten, die es über mich und meine Bücher zu erfahren gibt! Viel Spaß beim Stöbern!

Schreiben Ist...

... Talent oder harte Arbeit?


Meiner Meinung nach ist beides von Nöten. Was nützt uns Talent, wenn wir nicht bereit sind, dieses arbeiten zu lassen? Niemand schüttelt einen Bestseller einfach so aus dem Ärmel, ganz egal wie viel Talent er hat. Ein gutes Buch ist wie ein guter Wein: Er braucht Zeit. Und was macht Zeit mit uns? Sie formt uns, fordert uns heraus, verändert. Was wir damit anfangen, bleibt uns selbst überlassen. Ich für meinen Teil versuche dies als Geschenk zu betrachten. Mein Talent, Geschichten zu hören& zu Papier zu bringen, ist nichts Statisches. Es lebt. Leben heißt Veränderung. Und was ist Arbeit eigentlich? Verändern wir dabei nicht etwas nach unseren Wünschen& Vorgaben? Wie definieren wir "harte Arbeit" für uns selbst? Ist "hart" nicht das falsche Wort für etwas, dass wir Autoren gerne machen? Oder meint es nur, dass es nicht einfach ist, ein Buch zu schreiben? Denn das ist es in der Tat nicht, egal ob man Talent hat oder nicht.


Sinnvoller wäre es, sich zu fragen:


Ein gutes Buch schreiben ohne Talent zu besitzen und den Willen zu haben, hart dafür zu arbeiten, geht das?

Jeder, der schreibt, würde darauf vermutlich dasselbe antworten: NEIN. 

Abgebrochene Projekte = Ausdruck von Versagen?!

Kommt dir das bekannt vor?


Früher war ich immer stolz darauf, dass ich grundsätzlich ein Mensch bin, der auch durchzieht, was er sich vorgenommen hat.

Bisher ist mir das beim Schreiben auch immer zu Gute gekommen.

Mittlerweile dehnt sich diese Eigenschaft von mir getrieben durch meinen Perfektionismus jedoch bis ins Unendliche aus& frisst viel unnötige Zeit. Zu viel. Wieder einmal drohte alles dadurch völlig aus dem Ruder zu laufen. Und vor allem: Ich hatte keine Lust mehr an dem, was ich tat.


Deshalb habe ich jetzt z.B. ganz radikal die Arbeit am Erzählstrang von Fahrys eingestellt und durch einen neuen, sehr viel passenderen ersetzt. Die fertigen Kapitel mit Fahrys werde ich sicherlich noch mal in einem Bonus für euch verarbeiten, im fertigen Buch der Kermyth- Trilogie kommen sie (so Stand heute) nicht mehr vor.


Seitdem macht mir das Schreiben wieder viel mehr Spaß. Seit letzten Sonntag habe ich endlich wieder jeden Tag geschrieben und, ja verdammt, es fühlt sich so gut an!

Alles neu!

Neuer Schreibplatz, neues Schreibprogramm, neue Inspiration!
Ich bin aus dem Urlaub zurück und die Ideen sprudeln wieder, endlich! Wie ihr sehen könnt haben wir eine gute Lösung für mein Problem mit dem Schreibplatz gefunden: Ab sofort kann ich auch im Wohnzimmer schreiben, sobald die Kleine wach ist. Klapptisch sei Dank ohne Platzverlust!
Die Auszeit während des Umbaus habe ich u.a. auch dazu genutzt, um eine für mich bahnbrechende Entscheidung zu treffen: Ab sofort arbeite ich mit einer neuen Schreibsoftware, nämlich Papyrus Autor! Wie ich dazu gekommen bin, erzähle ich euch in demnächst in einem anderen Post. Jetzt versuche ich mich erst einmal einzuarbeiten. Eine weitere Umstrukturierung steht an: Ich gestalte den Plot von #ZirkelKermyth2 neu. Ein inspirierendes Gespräch mit lieben Autorenkollegen im Urlaub hat nämlich viele unerwartete Erkenntnisse gebracht- die wollen jetzt umgesetzt werden! Die neue hausinterne Cloud ist eingerichtet, mein Fokus ausgerichtet, mein Kopf voll Ideen. Also los geht's!

Lange nichts mehr gehört?!

Lange nichts von mir gehört?! Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein aktueller Alltag genau so aussieht: Immer wenn der Große seinen Mittagsschlaf macht, ist meine Kleine wieder putzmunter. "Mama, was machst du da spannendes?" ist die Devise. Überall mit dabei sein. Das wäre kein Problem- wenn mein Arbeitszimmer nicht kinderfreie Zone wäre. Und zwar aus gutem Grund. Es ist einfach nicht kindersicher!
Ich muss mir da mal dringend etwas Neues überlegen, so geht das jedenfalls nicht weiter. Durch die ständigen Unterbrechungen komme ich momentan schreibtechnisch zu gar nichts mehr. Ich habe einfach nicht die Ruhe dazu, um mal 30min. konzentriert arbeiten zu können. Eine Lösung muss her und das kann dauern. Erstmal Ideen sammeln, auf ihre Umsetzungsfähigkeit prüfen, alles Notwendige einkaufen, anbringen... mit zwei kleinen Kindern alles ein wahrer Drahtseilakt. Eigentlich dachte ich, mit der Einrichtung meines Arbeitszimmers alles richtig gemacht zu haben. Meine Kinder können nichts dafür. Trotzdem ärger ich mich darüber wie viel Zeit mir dadurch wieder verloren geht...
Was bremst dich momentan beim Schreiben aus? Haben sich bei dir auch Dinge anders entwickelt als erhofft?

Internationaler Steampunk Day 2020

Ob mit oder ohne Brille- Steampunk begleitet mich jetzt schon seit ein paar Jahren. Der viktorianische Kleidungsstil hilft mir, mein wahres Ich auszudrücken. So fühle ich mich am wohlsten. Um aus meinen Lesungen für meine Besucher ein ganz besonderes Erlebnis zu machen, trage ich auf meinen Lesungen ausschließlich ausgefallene schwarz- romantische Kleidung. Meine Begeisterung für diese Art von Mode habe ich im Jahr 2014 für mich entdeckt. Sie passt hervorragend zum Flair meiner Bücher& ich fühle mich darin einfach wohl. Wenn ich in meinen Romanwelten leben müsste, würde ich nichts anderes tragen. In der Realität als Autorin habe ich es deshalb zu meinem Markenzeichen gemacht.
Auch mein Slogan "Ein Leben für die Schwarze Kunst" stammt dort her. Die Schwarze Kunst ist eine handwerkliche oder künstlerische Tätigkeit, bei der mit Druckfarbe Vervielfältigungen auf Papier hergestellt werden. Vor allem in Bezug auf die Buchdruckkunst von Gutenberg verwendet. „Schwarz“ bezieht sich dabei auf die Druckfarbe. Als Synonym steht es auch für Zauberei & Magie. Für mich ist schwarz ist nicht nur eine Farbe. Sie ist Ausdruck für Individualität, Romantik, Ästhetikbewusstsein, Mystik, Melancholie und Selbstinszinierung.
Mit Steampunk als Buchgenre hatte ich hingegen bisher wenig zu tun. Das soll sich nun ändern! Könnt ihr mir Bücher empfehlen, die man aus diesem Genre unbedingt gelesen haben muss? Lasst eure Tipps gerne als Kommentar für mich da!

Buchgeburtstag

Neun.
Mein Debütroman feiert heute bereits seinen 9. Geburtstag. Ich kann es kaum fassen, wie lange das schon wieder her ist. Seitdem hat er zwei neue Cover, ein komplettes Make- over mit Stilüberarbeitung & Illustration hinter sich. Ein sehr schmuckes Werk!
Entstanden ist #DerMitternachtszirkel in einer für mich sehr dunklen Zeit. Vielleicht ist er auch deswegen mein bislang persönlichstes Werk.
Düster. Traurig. Hoffnungslos. Voller Konflikte& Gefahren.
Er erinnert mich immer wieder daran, wo ich herkomme. Wo ich am Anfang meiner Autorenlaufbahn stand. Was meine Träume& Ängste waren. Und er zeigt mir auf, wo ich heute bin. Was ich erreicht habe. Und wie ich mich als Schriftstellerin weiterentwickelt habe. Damals war das Niederschreiben von Siriel wie eine Therapie um mich zu von meinem Kummer zu befreien. Heute ist es ein Grund zu feiern. Immer wieder. Jedes Jahr.
In diesem Sinne: Happy Releaseday!

"Nur" Mutter sein?!

Zugegeben, es ist ein wenig reißerisch. Will ich wirklich "nur" Mutter sein?! Meine Antwort lautet ganz klar nein. Nicht weil "Mutter sein" so viel mehr bedeutet als Kinder auf die Welt zu bringen , sie zu versorgen& in jedweder Lebenslage für sie da zu sein.
Ich bin auch Autorin, mit Leib& Seele. Und das bedeutet im Klartext: Wochenlang in derselben Szene festhängen, weil man ständig von irgendwem oder irgendwas unterbrochen wird& nicht mehr in den Schreibfluss zurückfindet. Zu müde zum Schreiben zu sein, keine guten Ideen zu haben, wochenlang dieselben Probleme zu wälzen& nicht einmal die Zeit zu finden, sich an Diskussionen in Autorengruppen zu beteiligen oder an gemeinsamen Schreibsessions teilzunehmen. Ich komme nicht so voran wie ich gerne möchte. Fühle mich ausgebremst& gleichzeitig von allen anderen Autorenkollegen gnadenlos überholt. Andererseits möchte ich meine Kinder& das Familienleben, so anstrengend wie es auch ist, nicht mehr missen. Ich befinde mich in einem Zwiespalt der sich mittlerweile auch negativ auf meine Schreibmotivation auswirkt.
Mal wieder länger nichts auf Instagram gepostet? Mal wieder länger kein einziges Wort zustande gebracht? Draußen ist so schönes Wetter, dass ich lieber im Garten arbeiten würde anstatt über den ungelösten Konflikten meiner Protagonisten zu brüten? Das ärgert mich.
Ich freue mich, wenn das andere #writingmoms gut auf die Reihe kriegen. Aber um 5Uhr zum Schreiben aufstehen ist für mich keine Option. Ich bin eine Nachtigall, keine Lerche. Feste Schreibzeiten gehen mit einem Baby& einem Kleinkind auch schlecht. Ich brauche Ruhe& einen freien Kopf zum Schreiben.
Der diesjährige Muttertag erinnert mich daran, wieder gnädiger zu mir selbst zu sein. Mich weniger selbst unter Druck zu setzen. Mir zu verzeihen, wenn ich mich nicht dazu in der Lage fühle an meinen Schreibprojekten zu arbeiten. Mir selbst zuzugestehen, dass ich auch noch andere Hobbys habe, denen ich nachgehen möchte. Und nicht diejenigen zu vergessen, für die ich der vielleicht wichtigste Mensch auf der Welt bin: Eine Mama.

Frohe Ostern!

Ein besonderes Fest in besonderen Zeiten. Ostern steht für Hoffnung& davon können wir alle in der aktuellen Krise nicht genug haben!
Hoffnung darauf, dass keiner aus der eigenen Familie krank wird& am Coronavirus sterben muss.
Hoffnung auf Linderung des Schmerzes für jene, die Angehörige am das Virus verloren haben.
Die Hoffnung, selbst gesund zu bleiben..
Hoffnung darauf die Großeltern bald wieder besuchen zu dürfen.
Hoffnung, bald wieder arbeiten zu können. Noch einen Job zu haben, in den man zurückkehren kann.
Die Hoffnung darauf bald Freunde & Familie wieder in die Arme schließen zu können. Wieder unschwerten Umgang mit ihnen haben zu können ohne die Angst vor Ansteckung. Ohne Existenzängste.
Hoffnung auf ein halbwegs normales Leben.
Hoffnung auf eine sichere Zukunft.
Ich wünsche all meinen Lesern, meinen fleißigen Autorenkollegen& allen die mich hier auf Instagram sonst noch begleiten ein frohes, gesegnetes Osterfest! Genießt dem Sonnenschein& bleibt gesund🍀🍀🍀

Spielraum während des Schreibprozesses

Willkommen zum letzten Teil meiner Serie "Geburt einer neuen Hauptfigur" & der damit verbundenen Frage: Wie viel Spielraum lasse ich meinen Figuren zur freien Entwicklung?

 

Das ist immer sehr schwierig. Wie bei einem Kind darf man die Zügel nicht zu locker lassen, sonst machen sie was sie wollen & tanzen ihrem Schöpfer auf der Nase herum. Sobald ich richtig in den Schreibflow komme, habe ich meist eine klare Vorstellung von meinem Protagonisten, die den Verlauf seines Handelns maßgeblich lenkt. Trotzdem sind dabei Überraschungen nicht ausgeschlossen. Und das finde ich auch gut so. Die besten Wendungen in einem Buch kommen für den Autoren meiner Meinung nach genauso überraschend wie für den Leser. Ganz so, als wüssten die Romanfiguren schon, wenn es irgendwo am Plot hakt oder es eine bessere Alternative gäbe. Ich kann nicht für meine Kollegen sprechen, aber bei mir ist das so. Ich war noch nie ein guter Planschreiber, auch wenn ich im Plotten große Vorteile sehe. Da sich Projekte bei mir familien- & jobbedingt über große Entstehungszeiträume ziehen, lasse ich mir & meinen Romanfiguren gerne ein paar Freiheiten. Das bringt frischen Wind in die Sache& lässt den Schreibprozess nie langweilig werden.

Monatsrückblick März 2020

Aus der Not eine Tugend machen- das war das Motto der vergangenen Tage.

Auch wenn es mir schwer fällt mich zu konzentrieren, habe ich es geschafft mich in den letzten Wochen immer mal wieder an meine Schreibprojekte zu setzen. 4.425 wunderbare Wörter habe ich bis heute zu Papier gebracht. Damit war der März mein bisher wortreichster Monat dieses Jahr. Neben meinen vielen weiteren Aufgaben als junge Mutter& der aktuellen Krise ein toller Erfolg!

Trotzdem möchte ich ehrlich zu euch sein: Mein Rückblick auf den Monat März wird von gemischten Gefühlen begleitet.

Am Anfang des Monats habe ich gar nicht geschrieben. Die Entwicklungen vor der eigenen Haustür waren einfach zu nervenaufreibend.
Erst zur Mitte hin konnte ich mich wieder darauf einlassen, viel& intensiv am Folgeband von #saphirgeflüster zu arbeiten. Ich konnte meine neue Hauptfigur Fahrys besser kennenlernen& habe dadurch wieder in die Geschichte gefunden.
Jetzt am Monatsende stand der 2. Band der #TraumfängerTrilogie im Mittelpunkt. Dieses Projekt passt nicht nur thematisch perfekt in die Corona- Krise, sondern bietet mir durch das vorherrschende Spannungsfeld der Hauptfiguren den perfekten Raum für das Gefühlschaos, das ich momentan mit mir herumtrage.

Denn egal wie gut ich mich mit dem Schreiben ablenken& meine Energie in sinnvolle, produktive Bahnen lenken kann:

Es gibt immer wieder Tage, da geht es mir überhaupt nicht gut. Tage, an denen ich die aktuellen Nachrichten kaum ertrage, mich klein& machtlos fühle. Da überfordert mich die momentane Ausnahmesituation& ich bin nur noch gestresst, genervt& gereizt. Ich glaube jeder von euch weiß, wovon ich spreche.

Das Schreiben hat mir aus diesen Löchern wieder heraus geholfen. Sie waren mein Anker. Und dieser Anker möchte ich auch für meine Leser& meine lieben Autorenkollegen sein, die wie ich aufgrund von berechtigten Sorgen mit sich& ihrer Leidenschaft zum Schreiben hadern: Don't stop writing!

Corona aus, Kreativität an!

Corona aus, Kreativität an!✒


Nach Tagen voller emotionalem Druck habe ich beschlossen mich neu zu fokussieren und bin darüber wieder zum Schreiben gekommen- endlich! Mit 1.590 Wörtern habe ich mein heutiges Zeitfenster optimal genutzt. Mein #schreibprojekt wächst und ich lerne meine neue Hauptfigur Fahrys immer besser kennen.


Wie geht ihr mit den steigenden Einschränkungen eures Alltags um? Nutzt ihr die Zeit momentan um an euren Projekten zu arbeiten oder blockiert euch der Stress eher? 

Schnipsel aus dem zweiten Kapitel

Tada, das erste Spannungsfeld zwischen meinen Charakteren knistert. Aber lest selbst:
»Hältst du das für klug? Das könnte eine Falle sein.«
Verärgert verzog Fahrys den Mund. »Das weiß ich, Sedrag. Hör auf mich wie ein Kind zu behandeln, ich bin in den vielen Jahren deiner Abwesenheit ebenfalls erwachsen geworden. Dein Vater hat sich persönlich um  meine Ausbildung gekümmert. Und im Gegensatz zu dir habe ich viel von ihm über Hinterhalte und andere Kriegslisten gelernt.« Er konnte den Unmut nicht unterdrücken, der in ihm aufkam. Seitdem er sich dazu bereit erklärt hatte, mit ihr zukommen und sie gemeinsam aufgebrochen waren, kommandierte sie ihn  herum wie einen kleinen Jungen.
Ganz wie es die höher geborenen Söhne und Töchter mit ihren Untergebenen nun einmal tun, versuchte er sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, doch  Sedrags letzte Worte hatten ihn gekränkt. Ohne sich zu ihr umzudrehen, setzte er seinen Weg fort.
»Als wir noch Kinder waren, hast du nicht so mit mir geredet«, erinnerte die Weißmagierin ihn spitz. »Im Gegenteil, du wolltest nie zur rechten Hand  meines Vaters aufsteigen-«
»Aber das bin ich nun mal!«, unterbracht Fahrys sie harsch und brachte seine Stute so plötzlich zum Stehen, dass der Hengst der Hochmagierin ihnen  ausweichen musste. »Es war der Wille deines Vaters und es bot mir die Möglichkeit, die Fehler meiner Familie wieder gutzumachen. Im Gegensatz zu dir wurde ich nämlich nur als einfacher Magier geboren, dessen Eltern versucht haben ihren Hochmagier an die Schwarzmagier zu verraten!« Seine Augen blitzten gefährlich.
Erschrocken suchte Sedrag seinen Blick. »Die Vergangenheit schmerzt dich, selbst heute noch. Verzeih, daran habe ich nicht gedacht.« Sie klang aufrichtig,  doch ihre Worte waren ihm trotzdem nicht genug.
»Dann weißt du es jetzt«, brachte er nur knapp über die Lippen. Er hatte keine Lust, sie nach all den Jahren ihrer Abwesenheit über den Verlauf seines  Lebens in Kenntnis zu setzten.
Das hat sie vorher auch nicht interessiert. Niemand anderes kennt sich in dem untergangenen Zwergenreich so gut aus wie sie. Aber sie kam nur zurück, weil Saphira plötzlich verletzt vor unseren Toren stand und die Hilfe der Weißmagier brauchte, nicht meinetwegen. Obwohl ich sie so oft gebeten habe, endlich nach Hause zu kommen.
Die Wahrheit schmerzte ihn mehr, als er zugeben wollte. Es gab nur eine Tatsache, die ihm einen Hauch von Genugtuung verschaffte.
Abseits der ihr bekannten Grenzen ist sie auf mich und mein Wissen angewiesen. Sie braucht mich. Und das werde ich sie sicherlich nicht vergessen lassen.
Grimmig gab er seinem Pferd die Sporen und ritt in Richtung Wald davon.

Fahrys' Beziehung zu Saphira

Das erste Kapitel steht. Jetzt ist die Zeit reif, um über Fahrys' Beziehung zu Saphira nachzudenken. Er mag sie nicht, soviel steht fest. Aber wie steht er zu ihrer Suche nach den noch verlorenen Saphirsplittern? Wird er ihr dabei helfen oder ihr gezielt in die Quere kommen? Werden sich ihre Wege kreuzen oder hat er andere Pläne?
Zunächst einmal soll sich Fahrys auf das Geheimnis zwischen den beiden Hochmagiern konzentrieren& sich auf die Suche nach dem Erben des Primus machen. Das ist seine Hauptaufgabe. Er soll unter seinesgleichen agieren, sodass der Leser unverblümt tiefe Einblicke in die Welt der Magier erhält. Ich als Autorin erhoffe mir dadurch, Charaktere wie die von Sedrag, Lon und Fahrys weiter auszuformen, ihre Stärken und Schwächen aufzudecken und herauszufinden, was jeden einzelnen antreibt. In diesem zweiten Handlungsstrang geht es darum, dem Leser Informationen zu geben, die Saphira noch mühsam herausfinden muss. 
Andererseits müssen sich die Wege der beiden Protagonisten irgendwann zwangsläufig kreuzen. Also muss es einen Trigger geben, den Fahrys nicht ignorieren kann. Ich habe da schon so eine Idee, verraten wird natürlich nichts. Jetzt geht es erstmal ans Plotten. Mal sehen, wie ich den herzensguten Fahrys dazu bewegen kann, sich gegen seine Spezies zu stellen& vielleicht sogar auf Saphiras Seite zu schlagen. Die Antipathie zwischen den beiden Protagonisten dürfte noch zu spannenden Szenen& großen Herausforderungen führen...

Passiert das immer nur mir???

Ich sag wie's ist: Seit der Geburt von unserer kleinen Tochter habe ich kein einziges Wort geschrieben. Heute hatte ich dann endlich mal wieder Zeit& Lust dazu. Ein kleines Zeitfenster, aber immerhin. Also PC an, Scrivener geöffnet& die letzten Zeilen des aktuellen Projekts geöffnet, die lauten:

»Ich hatte dich gewarnt, Kind. Auf der Insel der Mythmiel konnte ich dir nichts antun. Aber hier bist du mein Werkzeug. Eine Puppe, die ich vernichten kann, sobald mir danach ist.« Bedrohlich wie eine scharfe Klinge hingen seine Worte zwischen ihnen. »Aber deshalb bin ich nicht hier.«
Saphira hielt unwillkürlich den Atem an. Plötzlich verspürte sie einen Druck auf ihrem Brustkorb, der alles Leben in ihr verdrängte.
Lautlos machte der Mythmiel einen Schritt auf sie zu. Seine Bewegungen waren fließend wie dunkles Wasser und dabei erschreckend lautlos. Erst als er ins helle Licht des Mondes trat, bemerkte Saphira, dass er die linke Hand ausgestreckt mit der Innenseite nach oben hielt. Seine spinnenartigen, dünnen Finger waren dabei seltsam verkrampft und machten den Anschein ein unsichtbares, schweres Gefäß zu tragen. Seine spitz gefeilten, scharf wirkenden Fingernägel und das hüftlange, pechschwarze Haar leuchteten dumpf im silbrigen Mondlicht. Micnas Augen hingegen glühten in der Finsternis wie brennende Kohlen.
»Was wollt Ihr dann?« Jäh wurde der Ephraym bewusst, dass sie nicht einen Muskel rühren konnte.

Ja, was wollte der Mythmiel des Todes von meiner Protagonistin??? Ich weiß es nicht mehr😭😭😭 Und ich hab es nirgendwo notiert😢 Ich könnte grade echt heulen, wirklich! Denn während ich wie wild in meinem Scrivener Projekt gesucht habe, sind beide Kinder wieder wach geworden& verlangen nach mir. Zeitfenster zu. Passiert das immer nur mir???

Schnipsel aus dem ersten Kapitel

Zeit für einen Textschnipsel! Ein ungeschönter Blick auf meinen Rohtext, frisch aus meiner Schreibwerkstatt:

 

»Weinbrand, bitte.« Grimmig ließ Fahrys seine Satteltaschen neben dem Tresen fallen und nahm auf dem abgewetzten Barhocker Platz ohne die Kapuze zurückzuschlagen. Er war sich den vielen, neugierigen Blicken der Gäste bewusst, ignorierte sie aber geflissentlich. Sicherlich erregte seine angesengte, mit Blut befleckte und schmutzige Kleidung Aufmerksamkeit, allerdings bot sie ihm deutlich mehr Sicherheit als die Magierroben, die er für gewöhnlich trug.
Verächtlich musterte der Wirt ihn und zog die linke Augenbraue hoch. »Könnt Ihr denn auch bezahlen?«
Fahrys atmete tief ein und aus. Seine Finger bebten, als er sie zu einer Faust schloss. »Weinbrand, sagte ich. Sofort!«
Ein schwaches, braunes Licht flackerte über seine Haut und die Wut, die wie ein Kanonenschuss in ihm aufwallte, verlieh seinen Worte Nachdruck. Wie zufällig schlug er seinen Mantel zurück, zückte blitzschnell eins seiner Messer und rammte es seinem ahnungslosen Gegenüber zwischen die Finger.
Vibrierend blieb die Klinge im Holz des Tresens stecken.
Der Wirt erbleichte. »Sehr wohl, mein Herr.« Verängstigt angelte er nach einem sauberen Glas und schenkte seinem Gast ein. Vorsichtig schob er es ihm hinüber und wollte sich bereits der nächsten Bestellung zuwenden, als Fahrys die Hand nach ihm ausstreckte und am Arm festhielt. »Lass die Flasche gleich hier.«
Der Mann kam seiner Aufforderung nach, auch wenn ihm das Widerstreben ins Gesicht geschrieben stand.
Fahrys ließ ihn los und leerte das Glas mit einem Zug. Der Alkohol brannte ihm auf der Zunge und er behielt ihn kaum lange genug im Mund, um die samtig fruchtige Note zu genießen, für die sein Rachenputzer überall im Land bekannt war. Schnell goss er nach und schluckte das Gebräu erneut ohne innezuhalten. Ein warmes, betäubendes Gefühl breitete sich in seiner Magengrube aus und verdrängte den Kummer, der sich seit Tagen unerbittlich wie ein hungriger Wolf in seine Eingeweide fraß.
»Das macht ihn auch nicht wieder lebendig.« Eine Frauenstimme riss ihn aus seiner Schwermut.
Alarmiert hob Fahrys den Kopf. »Sedrag.« Der Name seines Gegenübers löste ein unangenehmes Kratzen in seinem Hals aus.
Erschrocken hob die Angesprochene ihren Zeigefinger an die Lippen. »Nicht so laut, zum Henker! Es hat mich den ganzen verfluchten Tag gekostet, meine auffälligen Roben gegen
die Kleidung einer gut bezahlten Arbeiterin einzutauschen.« Angespannt sah sie sich im Schankraum um.
Die Menschen stellten den überwiegenden Teil der Besucher, aber es waren auch vereinzelte Ephraym und ein paar Magier unter ihnen.
Desinteressiert folgte Fahrys ihrem Blick. »Das glaube ich kaum. Schau sie dir doch an: Sie essen, saufen und rauchen, als wäre dein Vater nie in einem Krieg gestorben, den er Zeit seines Lebens zu verhindern versuchte.« Frustriert deutete er auf drei Magier, die nur zwei Tische entfernt saßen. Sie alle waren rot vom Wein und in bester Stimmung.
»Vielleicht wissen sie es noch nicht«, versuchte Sedrag ihr Verhalten zu erklären. Besonders überzeugend klang sie dabei nicht.
»Das glaubst du ja selber nicht.« Verdrossen füllte Fahrys sein Glas erneut. »Willst du auch einen?« Ohne auf ihre Antwort zu warten, schob er es ihr hinüber.
»Ich wusste gar nicht, dass du so viel trinken kannst.«
Er stöhnte und rieb sich die Schläfen. »Ich auch nicht. Es war eine anstrengende Reise.« Die Art, wie er das letzte ihrer Worte betonte, ließ anklingen, wie schlecht er auf die letzten fünf Tage zu sprechen war. »Aber es tut gut dich zu sehen. Ist dir auch niemand gefolgt?«
Sedrag machte eine lapidare Handbewegung. »Wer interessiert sich schon für eine Frau mit Ruß beschmutzten Wangen und Öl an den Händen? Bisher ahnt niemand wen sie vor sich haben. Lassen wir sie lieber in dem Glauben.« Sie hob ihr Glas, um mit ihrem Freund anzustoßen. »Auf meinen Vater!«
Fahrys beeilte sich, es ihr mit der Flasche gleich zu tun. »Auf alle, die wir verloren haben.«

Ein Gesicht für Fahrys

Die Fakten aus Band 1 sind wieder im Gedächtnis, wie geht es nun weiter? Ich muss gestehen, mir ist mein neuer Protagonist immer noch ein wenig fremd. Seine Grundzüge sind mir bewusst, aber sein eigentliches Wesen bleibt mir noch immer verborgen. So verschwommen& verschoben wie eine Person, die hinter einer Scheibe aus Milchglas steht. Da ich persönlich jemand bin, der sehr visuell arbeitet, ist deshalb nun der Zeitpunkt gekommen, meinem neuen Protagonist eine äußerliche Gestalt, ein Gesicht zu geben, an dem ich mich beim Schreiben orientieren kann.

Zugegeben, bei Fahrys ist das echt schwer. Ich habe Stunden damit zugebracht, alle möglichen Namen von Schauspielern einzugegeben& auszuprobieren, ob sie in das Grundschema meines Weißmagiers passen könnten. Dieser Teil der Suche ist bei mir reine Gefühlssache. Es muss sein wie Liebe auf den ersten Blick. Aber keiner meiner Kandidaten erfüllte diese Voraussetzung. Tagelang. Bis ich durch Zufall auf eine neue Serie für mein abendliches Entspannungsprogramm gestoßen bin & da war er: Toby Regbo, ein noch sehr junger Schauspieler aus London. Sein junges, aber ernstes Gesicht passt wie die Faust aufs Auge zu meinem Weißmagier Fahrys. Manche von euch kennen ihn vielleicht in seiner Rolle als Francis oder dem jungen Albus Dumbledore. Er strahlt sowohl Stärke, als auch eine gewisse Naivität aus und seine Mimik hat mich vom ersten Augenblick gefesselt.

Also, darf ich vorstellen? Nach ein paar kleinen, notwendigen Anpassungen seht ihr nun in das neue, frische Gesicht meines neuen Protagonisten für den zweiten Kermyth Band Fahrys Nangreen!

 

Entwicklung vom Softie zum knallharten Prota

Ihr werdet es nicht glauben: Das erste Kapitel, in dem Fahrys seinen großen Auftritt hat, habe ich mittlerweile zum fünften Mal umgeschrieben! Zum einen liegt das daran, dass ich Fahrys noch immer kein Gesicht zuordnen konnte. Zum anderen daran, dass der junge Weißmagier noch immer viel zu weich& naiv ist für die Aufgaben, die ihn im Verlauf meiner Geschichte erwarten. Mittlerweile ist mir klar, dass ich an ihm noch so einige Optimierungen durchführen muss. Deshalb habe ich mich noch einmal ganz genau damit auseinandergesetzt, was ich mit diesem zweiten Haupterzählstrang meines Buches überhaupt mitteilen will. Mir ist etwas wichtiges klar geworden:

Fahrys muss eine klare Entwicklung vom Softie zum knallharten Krieger durchlaufen. Zwar nicht sofort& auch nicht zu abrupt, sonst wäre es ja unglaubwürdig für meine Leser. Aber ich habe einige Modellationen an seinem Wesen& seinen Beziehungen zu anderen Charakteren vorgenommen. Zum Beispiel habe ich das Verhältnis zwischen ihm& seiner Adoptivschwester Sedrag verkompliziert, das nämlich gar nicht so harmonisch ist, wie es im ersten Band vermuten lässt. Auch seine ablehnende Haltung zum Krieg zwischen den Magiergeschlechtern und seine Abneigung gegenüber Saphira sind etwas Neues. Sie machen Fahrys erst interessant. Er wird ein deutlicher Gegenpol zu den meisten anderen Charakteren im zweiten Band sein& genau das gefällt mir so an ihm. Endlich habe ich das gefunden, was meinem Protagonisten bisher fehlte. Jetzt ist nur noch eins offen: Wie wird Fahrys wohl aussehen?

Recherche aus ZK1

Bevor es richtig losgeht mit dem Charakter- Design muss ich mein Hirn auf den aktuellsten Stand bringen: Wie kennen meine Leser den Weißmagier Fahrys aus "Saphirgeflüster"?
In welchen Szenen taucht er dort auf? Welche Funktion übernimmt er dort& wie gibt er sich gegenüber meiner Protagonistin Saphira?

Alles spannende Details, die festgehalten werden wollen, um später während des Schreibprozesses schnell& unkompliziert darauf zugreifen zu können. Ich nutze hierfür einen selbst erstellten Charakterbogen, der speziell für die Geschichte rund um Kermyth angelegt& ausgearbeitet wurde. Hierin halte ich all mein Wissen über Fahrys fest. Ich sortiere & strukturiere es und skizziere somit sowohl seinen Charakter, als auch sein Aussehen, seine Fähigkeiten, seine Schwächen& seine Vorgeschichte.

Fazit: Es handelt sich bei Fahrys um einen Weißmagier, der in einem engen Verhältnis zur Familie des verstorbenen Hochmagiers Adeus Nangreen steht. Er hat Saphira im ersten Band zu den Weißmagiern gebracht& sie Adeus vorgestellt. Fahrys hält nicht viel von Gestaltenwandlern und misstraut ihnen, behandelt Mutatio aber auf Saphiras Wunsch hin respektvoll. Fahrys ist sehr pflichtbewusst, kennt seinen Platz unter den Magiern& ist in die Geheimnisse der Prophezeiung eingeweiht. Er kennt den Zwerg Balduin & Sedrag, die Tochter des Hochmagiers. Später im Verlauf von "Saphirgeflüster" wird klar, dass er auch zu den Beratern des Primus gehört. Er ist bei der Sitzung zugegen, als Kas Daismerun in den Thronsaal stürmt& das politische Oberhaupt herausfordert. Dort wird auch erwähnt, dass er vom Hochmagier Adeus als Kind adoptiert wurde. Er ist stolz darauf ein Magier zu sein& fühlt sich durch Kas' Provokation brüskiert. Im Kampf um das Regierungsviertel wird er von Saphira erkannt, als er sich mit anderen Magiern vor den den Daismerun- Zwillingen versteckt.

So viel zu den Fakten aus Band 1.

Unser Sonnenschein ist da!

Ich darf stolz verkünden: Unsere Tochter ist endlich da& schon eine Woche alt! Am Ende ging alles sehr schnell. Wir hatten kaum Zeit, um uns auf die Kleine einzustellen. Aber es geht allen gut& wir nutzen nun die usseligen Wintertage um uns ganz in Ruhe kennenzulernen.
Familien- Kuschelzeit: Ich hätte nie gedacht, dass mir das einmal so viel bedeuten würde. Daraus ziehe ich momentan all meine Kraft um die unruhigen Nächte& die trubeligen Tage mit unserem Großen zu überstehen.
Versteht mich nicht falsch: Es läuft wirklich gut mit der Kleinen.

Motivation& Konzentration zum Schreiben habe ich trotzdem gerade gar keine. Es ist halt anstrengend mit zwei kleinen Kindern! Deshalb beschränke ich mich momentan weiterhin auf die Ausarbeitung meiner Buch- Charaktere. Fahrys will ebenso kennengelernt werden! In den nächsten Wochen stehen noch das eine oder andere spannende "Blind- Date" mit dem Weißmagier an. Ich bin gespannt, wieviel& vor allem was er von sich preisgibt. Ihr auch? Es bleibt spannend!

Der Charakter Bogen

Oft werde ich gefragt: Wie entwickelst du die Figuren für deine Bücher?

Die Entwicklung der Protagonisten& Antagonisten ist bei mir direkt mit der Idee zu einem Buch, bzw. der Handlungsentwicklung verknüpft. Wenn ich eine Geschichte erzählen will, steht meist zuerst die grobe Handlung. Über diese definieren sich dann die Protagonisten und Antagonisten in ihren groben Zügen. Meistens fange ich damit an, die ersten Kapitel einfach frei herunter zu schreiben. Dabei offenbaren sich mir die ersten Wesenszüge, Antriebe und Ziele der einzelnen Charaktere von selbst. Diese halte ich dann in einem Charakterbogen fest. Im Fall von Fahrys werden diese dann noch durch die Recherchen aus Band 1 ergänzt.

Und damit wären wir auch schon beim absoluten Knackpunkt bei der Erstellung einer neuen Romanfigur: Dem Charakterbogen. Tatsächlich benutze ich noch immer keinen einheitlichen Fragebogen. Das liegt zum einen an den individuellen Anforderungen jeden Projektes: Ein High Fantasy Roman braucht ganz andere Figuren als ein Urban Fantasy Roman. Ein Grundstock an abzufragenden Eigenschaften ist dabei immer gleich: Role in Story, Familienbande, Liebesbeziehungen, Besonderheiten, Physical Description, Personality, Stärken, Schwächen, Gewohnheiten, Background, Internal Conflicts, External Conflicts, bevorzugte Waffen, Ziele, Wünsche, Antrieb. Damit decke ich die wichtigsten Dinge ab& lasse mir gleichzeitig den Freiraum, die Figur während des Schreibens näher kennenzulernen. Viele der Punkte fülle ich nämlich erst während des Schreibprozesses aus. Das macht für mich als Autorin die Sache genauso spannend wie für meine Leser.

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